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Pfauenhalle

„Geschichte“ der Pfauenhalle

„Die Idee“
Unsere Gemeinde ist nach 1945 stetig gewachsen. Auch Feiern war nach den langen Kriegsjahren in den 50-igern wieder angesagt. Treffpunkt in dieser Zeit waren die Gaststätten „Zöller“ und „Wengenroth“. Beide Gaststätten verfügten über Säle, in denen getanzt, Karneval und Kirmes gefeiert wurde. Mit der steigenden Einwohnerzahl waren die Räumlichkeiten irgendwann zu klein oder aus baulicher Sicht für große Veranstaltungen nicht mehr zugelassen. So entstand nach und nach die Idee, eine zentrale Mehrzweckhalle zu bauen, die auch dem neu gegründeten Sportverein Raum für die sportlichen Aktivitäten und der Feuerwehr ein neues Gerätehaus bieten sollte.

„Die Ausführung“
Die Planung und die Bauarbeiten konnten 1969 beginnen. Es waren geplant:

Eine mobile Bühne vervollständigte die Grundausstattung. Wie in diesen Jahren üblich entstand die Mehrzweckhalle in Betonfertigbauweise und mit einem Flachdach. Am 30. April und am 1. Mai 1971 war es dann soweit, die Mehrzweckhalle (die auch diesen Namen erhielt) wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben.

„Die erste Erweiterung“
Die Nutzung der Halle hatte in den ersten Jahren nach der Einweihung die Erwartungen mehr als erfüllt. Sie wurde durch den Sportverein, für private Feiern und für die sonstigen Veranstaltungen der Vereine intensiv genutzt. 1977 begannen erste Überlegungen, die Halle um einen Mehrzweckraum für kleinere Feiern oder Übungsstunden zu erweitern. Der Gemeinderat hat dann im Jahre 1978 entschieden, eine Kegelbahn und eine Gaststätte (mit Küche) anzubauen, die auch privaten Feiern zur Verfügung stehen sollten. Die Umsetzung der Pläne erfolgte in den Jahren 1978 und 1979.

„Die zweite Erweiterung“
Zu Beginn der 90-iger Jahre entsprach die nun 20 Jahre alte Mehrzweckhalle nicht mehr den modernen Anforderungen. Es gab keine Kühlräume, die Theke vor der Küche war zu klein und unzweckmäßig. Dazu gab es Probleme mit der Dichtigkeit des Flachdaches. Durch eine größere Einnahme aus der Verpachtung von Tonflächen, war die Gemeinde in der Lage, eine zweite Erweiterung, die Sanierung des Daches und eine erforderliche Renovierung anzugehen. Zur Schulstraße hin entstanden eine neue Thekenanlage, ein Lageraum und ein Getränkeraum mit Kühlanlage. Die gesamte Hallenanlage erhielt außerdem eine neue Dachkonstruktion. Der Innenraum wurde mit einer Teilholzverkleidung wohnlicher gestaltet.
Die Baumaßnahmen waren 1992 abgeschlossen.

„Die Namensgebung“
Mitte der 90-iger Jahre war der Gemeinderat der Meinung, die Bezeichnung Mehrzweckhalle sei zu „unpersönlich“. So waren dann die Bürger aufgefordert, Vorschläge zur Namensgebung zu machen. Die wichtigsten Nennungen waren: „Bürgermeister-Stumpf-Halle“, „Urbachhalle“, „Birkenhalle“ und „Pfauenhalle“. In die engere Wahl kamen „Pfauenhalle“ und „Bürgermeister-Stumpf-Halle“. Der 1992 verstorbene Bürgermeister Kurt Stumpf hat über Jahrzehnte als Ortsbürgermeister die Geschicke der Gemeinde wesentlich mitbestimmt. Nach Rücksprache mit der Familie Stumpf entschied sich der Gemeinderat dann für den Namen „Pfauenhalle“. Der Pfau ist das Wappentier der Gemeinde Nordhofen. Heute ist der Name „Pfauenhalle“ nicht mehr wegzudenken.



Die dritte Erweiterung
Die intensive Nutzung durch die Sportvereine, eine stetig wachsende Anzahl von Sportgeräten, das vielfältige Inventar der Gemeinde, die diversen Gerätschaften außerhalb der Pfauenhalle und der Fuhrpark (Rasentraktor, Rasenmäher, Streugeräte für den Winterdienst) der Gemeinde, führten Anfang 2001 wieder zu Platzmangel in und um die „Pfauenhalle“. Zudem war die Heizungsanlage in der Pfauenhalle und Bürgerstube überaltert, ineffizient und reparaturanfällig.
Die Ortsgemeinde hat daher im Jahr 2002 beschlossen, entsprechende Räume zu bauen und die Heizungsanlage in der Pfauenhalle zu erneuern. Das Land bezuschusste die Maßnahmen mit 40 %. Die Baumaßnahmen mit einem Volumen von ca. 250.000,00 € waren 2005/2006 abgeschlossen.

In den Erweiterungsbau ist inzwischen die Feuerwehr eingezogen. Ebenso sind, entsprechend der ursprünglichen Planung, die Werkstatt und der Fuhrpark der Gemeinde dort untergebracht. Das „alte“ Feuerwehrgerätehaus dient jetzt als Lagerraum und Archiv für die Gemeinde.



„Die Pfauenhalle heute“
Die „Pfauenhalle“ ist heute ein modernes Mehrzweckgebäude für den Sportbetrieb, für Veranstaltungen der Vereine, der Gemeinde oder auch für private Feiern. Die Vereine nutzen die Räume inzwischen fast an jedem Tag der Woche für Übungsstunden oder für den Meisterschaftsspielbetrieb (Tischtennis). Bei Veranstaltungen können Tische und Stühle für bis zu 200 Personen gestellt werden. Die transportable Bühne ist ca. 5 m x 6 m groß.
Die Pfauenhalle kann von Vereinen oder auch für private Feiern genutzt werden. Die aktuellen Gebühren und einen Mustervertrag finden Sie hier.



„Rund um die Pfauenhalle“
Vor der Pfauenhalle finden wir eine große Grünfläche unter altem und neuem Baumbestand. Die Grünfläche und die Einfahrt zur Pfauenhalle eignen sich bei Dorffesten oder sonstigen Veranstaltungen hervorragend als „Biergarten“. Die Bürgerstube mit Kegelbahn, direkt an der Pfauenhalle, ist verpachtet. Der neugestaltete Bolzplatz, der sanierte Kinderspielplatz und eine Boule-Bahn machen die gesamte Anlage zum attraktiven Mittelpunkt der Gemeinde. Weitere Informationen zum Bolzplatz, zur Bürgerstube und zum Kinderspielplatz finden Sie in einer besonderen Beschreibung.